Blog und Werbung gehört sich das ?

Heute mal wieder ein kurzer Beitrag über meine Blogversuche als Anfänger.

Darf man in einem persönlichen Blog Werbung einbauen ? Wird die Glaubwürdigkeit oder die persönliche Note  beeinflusst ? Ist ein Blog ohne Werbung glaubwürdiger, seriöser ?

Aber die spannendste Frage, da ich sie bisher immer sofort mit nein beantwortet habe ist: kann man mit Werbung als Freizeit, Hobby, Änfänger-Blogger tatsächlich Geld verdienen?

Zum Start habe ich mir überlegt, etwas passendes zu meinem nächsten Artikel, es soll um meine neue Kräuterspirale im Garten gehen, auszusuchen.

SPICEBOXX.de

und natürlich auch gleich den passenden Gutschein dazu
5 EURO Gutschein. Einfach auf SPICEBOXX.de im Warenkorb einlösen. Der Mindestbestellwert beträgt nur 10 EURO. (Code: spiceup)
meinen nächsten Werbepartner habe ich mit bedacht ausgesucht
Hanfgarten

Was sagt diese Werbung über den Autor aus ? Aber, Vorsicht keine falschen Schlüsse ziehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Der Autor könnte eine gewisse Hanfaffinität haben, er vermutet bei seinen Lesern eine solche oder erwartet sich von dem nicht so stark verbreiteten Werbepartner (ich kannte ihn noch nicht) einige Klicks und eventuelle buy’s  aus Neugier.

Wie findet Ihr Werbung im Blog und was für Erfahrungen habt Ihr mit Werbepartnern gemacht ?  Danke für euer Feedback und natürlich auch für jeden Klick…..

Wo Licht den Schatten besiegt

Meine Zeit in Gambia (Teil 1)

In dieser Kategorie werde ich versuchen, einige meiner Erlebnisse aus meiner Zeit als Entwicklungshelfer in Gambia zu erzählen. Mein zweijähriger Aufenthalt dort, macht mich nicht zu einem Experten, deshalb sei an dieser Stelle gesagt, daß die Geschichten meine persönliche Einschätzungen und Empfindungen wiedergeben. Wer Zahlen, Daten Fakten sucht, ist besser bei Wikipedia aufgehoben

Am Anfang meiner kleinen Reise in die Vergangenheit, möchte ich mich an meinen beeindruckensten  Moment in Afrika.erinnern.  Es war einer der ersten Tage meines Aufenthalts, wir waren mit Amtsgängen und jeder Menge Administrativen Dingen in der Hauptstadt Banjul beschäftigt. Erschöpft von der Lauferei in der gleißenden Sonne und dem ewige Warten in den stickigen Bürogängen suchten wir ein schattiges Lokal in einer nicht weniger geschäftigen Nebenstraße auf. Dort auf einem gallerieartigen Balkon, hatte ich einen schönen Überblick über das Leben auf der Straße.

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normales Verhalten oder normal Verhaltensgestört

Wie Kollegen doch nerven können. Am liebsten sind mir  Außendienstler, wenn Sie Ihren Job machen und im Außendienst unterwegs sind. Man muss sie dann immer nur zusammenstauchen wenn Sie anrufen und mal wieder nicht auf Ihre Termine vorbereitet sind. Sind die Herrschaften aber im Büro und stehen morgens schon neben meinem Schreibtisch mit irgendetwas, das man auch in einem Einzeiler ausformuliert in mein Eingangsfach legen kann, ist der Tag bereits gelaufen bevor er beginnt.

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Guten morgen im Raumschiff Einkaufszentrum

Es ist nicht zu glauben, Samstags um 6 im Einkaufszentrum ist die Hölle los.
Da wird geputzt, geschraubt, gebacken und was weiß ich noch alles.
Heute hab ich Dienst an unserem Verkaufsstand und bin das erstemal um die Uhrzeit hier.
Eine Multikulti-Welt in der freundlich und fleißig an dem großen Ganzen gearbeitet wird ohne das es laut oder hektisch wirkt.
Der Albanische Bauarbeiter schwatzt mit der türkischen Putzfrau und die deutsche Bäckerin macht Witze mit der chinesischen Köchin.
Warum kann die Welt draussen nicht genauso sein?
Ohne Vorbehalte am gemeinsamen Projekt arbeiten.
Natürlich gibt es hier auch die üblichen Anfeindungen aber wäre es nicht schön, zu wissen das es irgendwann eine Welt à la Star Trek gäbe an der die Fortentwicklung der Gesellschaft als oberstes Ziel aller Menschen gilt. 50 Jahre ist die Serie geworden, ich glaube daran, das die Menschheit es irgendwann hinkriegt, über ihren Tellerrand zu schauen und merkt, dass es wichtigeres gibt als „meins und deins“ und „du bist anders, mit dir spiel ich nicht“.
Oder wir sprengen uns alle in die Luft, aus Versehen natürlich. Aber bis dahin bin ich Optimist.
Glaubt ihr auch, das alles gut wird, oder bin ich der einzige im „Traumland“?
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Vom Mut in die Fremde zu gehen

Es ist schon rund 30 Jahre her, Deutschland war noch geteilt, Südafrika war noch von Apartheid geprägt, wir hatten noch die Mark und ich war noch jung und voller Tatendrang.

Jahrelang ausgebremst in meiner Abenteuerlust durch Schule, Lehre und seit 2 Monaten Grundwehrdienst bei der Bundeswehr, las ich eine Stellenanzeige „Freiwilligen Dienst in Afrika“. Erst hatte ich nur vor, einen Tag Sonderurlaub für ein Bewerbungsgespräch rauszuholen, aber dann hat mich das Fernweh in seinen Bann gezogen und ich habe die Herausforderung angenommen und bin für 2 Jahre nach Westafrika gegangen.

Während die meisten meiner Altersgenossen bereits dem scheinbar angeborenen Nestbautrieb folgten und eifrig damit beschäftigt waren Haus und Familie auf die Reihe zu bringen, hat es mich in die Ferne gezogen. Was ist das für eine Kraft die einen zieht, einen nicht mehr in Ruhe schlafen lässt. die wie eine Spannung den ganzen Körper und Geist befällt und alles nur noch kribbeln lässt. Die Kraft, die die Angst ausschaltet und ein immerwährendes grinsen aufs Gesicht zaubert. Weiterlesen